Dauereinsatz der Einsatzkräfte aus NRW muss Anerkennung finden

13.07.2017

Die schrecklichen Bilder der Gewalttäter, die durch die Straßen liefen, PKW anzündeten, erhebliche Körperverletzungen bewusst in Kauf nahmen und Plünderungen begangen haben, werden nicht so schnell in Vergessenheit geraten.

Der Landesvorsitzende der DPolG NRW, Erich Rettinghaus:
„Wir fühlen mit allen Kolleginnen und Kollegen, die in diesem Einsatz verletzt oder in ihrer Gesundheit geschädigt worden sind und wünschen ihnen eine baldige Genesung. Die Straftäter sind nun zu ermitteln und entsprechend harte Strafen auszusprechen. Derartiges darf sich nicht wiederholen.“
Auch die Kräfte aus NRW sind während ihres Einsatzes stark belastet worden; zum Teil mit Dienstzeiten von 16 Stunden und mehr, mit geringen Ruhezeiten. Diese Leistung muss unter dem Aspekt der Wertschätzung anerkannt werden. Hierzu zählt, dass die Leistung der Beamtinnen und Beamten während des Einsatzes rund um den G-20-Gipfel vergütet wird. Dazu gehört, dass alle geleisteten Überstunden auf Wunsch der Einsatzkräfte auch direkt ausgezahlt werden können. Zudem sollten als weiterer Aspekt der Anerkennung für die in Hamburg eingesetzten Kräften drei Tage Sonderurlaub gewährt werden. Diese Entscheidung der Anerkennung haben bereits andere Bundesländer getroffen. Bei der Vergütung der Stunden und der Anzahl der Tage Sonderurlaub sollte es keine länderspezifischen Unterschiede geben, sondern alle eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten müssen gleich behandelt werden.

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