Attraktivitätsoffensive für den öffentlichen Dienst

Einführung von Langzeitarbeitszeitkonten bei der Polizei Nordrhein-Westfalen

Derzeit beschäftigen sich Gewerkschaften zusammen mit der Landesregierung im Rahmen der Attraktivitätsoffensive für den öffentlichen Dienst u.a. mit der Einführung und Ausgestaltung von Langzeitarbeitszeitkonten sowie weiteren Verbesserungen für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Die Landesregierung ihrerseits erfüllt weitere Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag trotz anhaltender finanzieller Belastungen in Corona Zeiten. Innenmister Herbert Reul kündigt die Einführung von Langzeitarbeitszeitkonten bei der Polizei an.

Dazu der Landesvorsitzende Erich Rettinghaus:

„Wir begrüßen die Ankündigung von Innenminister Herbert Reul, Langzeitarbeitszeitkonten bei der Polizei in NRW einzuführen, außerordentlich. Es freut uns insbesondere, dass damit eine langjährige Forderung der DPolG NRW umgesetzt wird!

Der DBB und die DPolG NRW sind seit vielen Jahren in Gesprächen mit der Landesregierung, so auch derzeit mit den Gesprächen und Arbeitsgruppen innerhalb der Attraktivitätsoffensive für den öffentlichen Dienst in NRW.

Von flexiblen Lösungen der Arbeitszeit versprechen wir uns eine deutliche Entschärfung der vorhandenen Millionen von Mehrdienststunden bei den Kolleginnen und Kollegen, aber auch eine erhöhte Attraktivität des Polizeiberufes generell. Ziel ist nicht nur ein möglicher früherer oder arbeitszeitreduzierter Eintritt in den Ruhestand, sondern auch die Möglichkeit insgesamt die Lebensarbeitszeit beidseitig flexibler zu gestalten, auch die Option einer aktuellen persönlichen Lebenssituation gerecht zu werden, wie auch für die Pflege Angehöriger oder weitere Kindererziehungszeiten. Es gilt nun, die Langzeitarbeitszeitkonten entsprechend auszugestalten und mit bestehenden Zeiterfassungssystemen zu kombinieren.“